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20.05.2010: Brief des Herrn Dr. Nagel (Präsident der WAHO) an Herrn Manfred Hain (Vorsitzender VZAP) bezüglich der CA-Problematik


Sehr geehrte Mitglieder,
wie auf der Mitgliederversammlung in Bad Hersfeld beschlossen, erhalten Sie das Schreiben von Herrn Dr. Nagel an Herrn Manfred Hain mit dem Originalwortlaut und kurzer Stellungnahme.

Sehr geehrter Herr Hain,
(...)

1.) Es ist bekannt, dass die CA ein Problem in der Arabischen Rasse darstellt, und das schon seit vielen Jahren. Sie ist bereits in der Literatur der 80er Jahre erwähnt.

Stellungnahme M. Hain: Diese Aussage ist sachlich richtig. Allerdings ist uns auch bekannt, dass diese Krankheit auch andere Pferderassen betrifft.

2.) Bis heute gibt es keine Methode, um 100%ig sagen zu können, dass ein Pferd Träger einer solchen negativen Erbveranlagung ist. Es gibt verschiedene Universitäten, u. a. in Hannover, die einen solchen Test anbieten, der aber nur eine 70%ige Sicherheit garantiert.

Stellungnahme M. Hain: Auf der Mitgliederversammlung haben wir einen hochinteressanten Vortrag von Frau Julia Metzger, von der TIHO Hannover zur CA Problematik und anderen Erbkrankheiten gehört. Die Referentin stellte fest, dass die Sicherheit der derzeitigen Tests bei ca. 85 bis 95% liegt.

3.) Die WAHO hat grundsätzliche Bedenken, irgendwelche negativen Eigenschaften in ein Dokument einzutragen, die durch vernünftiges Verhalten verhindert werden können. Damit soll erreicht werden, dass Diskriminierung so weit wie möglich auszuschließen ist.

Stellungnahme M. Hain: Die Mitgliederversammlung vom 17.04.2010 hat mehrheitlich beschlossen, dass nur die CA Freiheit veröffentlicht wird.

4.) Es ist dem einzelnen Züchter natürlich überlassen, Eigeninitiative zu ergreifen und für sich selbst Sicherheit zu suchen.

Im Falle CA hieße das konkret:
- Die augenblickliche Testmethode ist nicht 100%ig. Deshalb könnte jede diesbezügliche Regelung sehr leicht angefochten werden und zu erheblichen Schadenansprüchen führen.
- Dem einzelnen Züchter soll überlassen bleiben, ob er die z. Z. angebotenen Tests in Anspruch nehmen will oder nicht. Es wäre schon gut, wenn die Öffentlichkeit aufgeklärt würde, dass es diese Krankheit gibt und dass man dafür Sorge trägt, dass nicht unbedingt Pferde miteinander verpaart werden, die beide Träger dieser negativen Erganlagen sind. Dazu ist zu bemerken, dass diese Erbanlage rezessiv vererbt wird und dass durch eine geschickte Zuchtauswahl auch dieses Problem aus einer Zucht wieder herausgezüchtet werden kann.
(...)

Stellungnahme M. Hain: Eine große Anzahl von Züchtern unseres Verbandes hat bereits Eigeninitiative ergriffen und ihre Bestände den derzeit zur Verfügung stehenden CA Test-Methoden unterzogen. Unsere Mitgliederversammlung hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass alle in 2010 neu einzutragenden Zuchtpferde auf CA zu testen sind. Alle bereits eingetragenen Zuchtpferde müssen bis spätestens 31.12.2011 getestet werden.

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